Was versteht man unter dem Begriff „Wassersäule“?

Was bedeutet Wassersäule?

Die Wassersäule ist eine Maßeinheit, die die Wasserdichtigkeit des Gewebes angibt, aus dem ein Kleidungsstück gefertigt ist. Zur Messung wird der Stoff unter einen langen Glaszylinder mit Millimeterskala gespannt, der anschließend mit Wasser gefüllt wird. Aus der Millimeterangabe geht hervor, wie viel Wasser in den Zylinder gefüllt werden kann, bis das Wasser das Gewebe durchdringt. Die Outdoor-Bekleidung von LEGO® Wear weist eine Wassersäule von 3.000 bis 15.000 mm auf.

Bedeutet eine höhere Wassersäule automatisch eine bessere Qualität?

Keinesfalls. Schließlich spielt für den optimalen Tragekomfort eines Kindes auch die Atmungsaktivität eine Rolle. Eltern sollten ein Kleidungsstück stets danach auswählen, wo es zum Einsatz kommen wird. In Dänemark gibt es Wald- und Naturkindergärten, in denen die Kinder den ganzen Tag im Freien verbringen. Hier bietet sich ein vollständig versiegeltes TEC Produkt mit einer Wassersäule zwischen 10.000 und 15.000 mm an. So ist sichergestellt, dass das Kind den ganzen Tag trocken und warm bleibt. Doch für den Schulaufenthalt und das Spielen am Wochenende reichen 3.000 mm völlig aus.

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